Arbeitsgruppe Biofestbrennstoffe

ETI - Arbeitsgruppensitzung Biofestbrennstoffe am 5.6.2007 in Biesenthal „Heizen mit Getreide, Halmgut und Mischpellets"

Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise hat die Verwendung von Biofestbrennstoffen für Heizzwecke in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Folge davon war ein deutlicher Preisanstieg bei Holzbrennstoffen.

Gleichzeitig besteht jedoch ein noch erhebliches Potenzial an biogenen Stoffen, die energetisch genutzt werden könnten aber noch nicht genutzt werden. Dazu zählen vor allem Stroh und biogene Reststoffe, wie z.B. Rapspresskuchen u. ä. Auch die Verbrennung von Getreide ist in der Diskussion bzw. wird zum Teil bereits durchgeführt.

Voraussetzung für die Verbrennung derartiger Stoffe sind neben der Rohstoffverfügbarkeit technisch angepasste Brenner und die Einhaltung der Emissionsgrenzwerte. Die Novelle der 1. BImSchV war zum Zeitpunkt der Arbeitsgruppensitzung in Vorbereitung. Darin sollten neue Grenzwerte festgelegt und damit Planungssicherheit geschaffen werden.

Die Wärmeversorgung aus alternativen festen Biobrennstoffen ist nicht nur interessant für Landwirtschaftliche Betriebe, sondern für jede Art von Unternehmen und Institutionen mit hohem Heizenergiebedarf.

In der ETI Arbeitsgruppensitzung wurde daher über rechtliche Rahmenbedingungen, den Stand der Brennertechnik sowie Fördermöglichkeiten und Rohstoffverfügbarkeit informiert und diskutiert.

Programm


ETI-AG Biofestbrennstoffe am 14.12.2006 in Herzberg

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand eine Präsentation der LFE Eberswalde zur aktuellen Verfügbarkeit von Waldholz für die energetische und industrielle Nutzung in Brandenburg. Weitere Vorträge zeigten Konsequenzen aus dieser Studie und Ansätze für Lösungsmöglichkeiten auf. Anschließend wurden die Ergebnisse mit der Arbeitsgruppe diskutiert.

Als vorweihnachtlicher Höhepunkt wurde die Forstmaschinenproduktion der Preuß Werkzeugbau GmbH in Herzberg besichtigt und der Prototyp der neu entwickelten Vollerntemaschine für Waldenergieholz feierlich an den Auftraggeber, das Amt für Forstwirtschaft Doberlug-Kirchhain, übergeben.