
Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise hat die Verwendung von Biofestbrennstoffen für Heizzwecke in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Folge davon war ein deutlicher Preisanstieg bei Holzbrennstoffen.
Gleichzeitig besteht jedoch ein noch erhebliches Potenzial an biogenen Stoffen, die energetisch genutzt werden könnten aber noch nicht genutzt werden. Dazu zählen vor allem Stroh und biogene Reststoffe, wie z.B. Rapspresskuchen u. ä. Auch die Verbrennung von Getreide ist in der Diskussion bzw. wird zum Teil bereits durchgeführt.
Voraussetzung für die Verbrennung derartiger Stoffe sind neben der Rohstoffverfügbarkeit technisch angepasste Brenner und die Einhaltung der Emissionsgrenzwerte. Die Novelle der 1. BImSchV war zum Zeitpunkt der Arbeitsgruppensitzung in Vorbereitung. Darin sollten neue Grenzwerte festgelegt und damit Planungssicherheit geschaffen werden.
Die Wärmeversorgung aus alternativen festen Biobrennstoffen ist nicht nur interessant für Landwirtschaftliche Betriebe, sondern für jede Art von Unternehmen und Institutionen mit hohem Heizenergiebedarf.
In der ETI Arbeitsgruppensitzung wurde daher über rechtliche Rahmenbedingungen, den Stand der Brennertechnik sowie Fördermöglichkeiten und Rohstoffverfügbarkeit informiert und diskutiert.