Arbeitsgruppe Emissionshandel/Klimaschutz

Arbeitsgruppenleiter: Torsten Stehr, Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam

Die Arbeitsgruppe "Emissionshandel/Klimaschutz" tritt abhängig von aktuellen Entwicklungen und Neuerungen im Emissionshandelssystem und dem Klimaschutz zusammen, da sie sich als Informations- und Diskussionsebene für die betroffene einheimische Wirtschaft versteht. Hier werden Fragen der Zuteilung, Berichterstattung, des Monitorings, der praktischen Abwicklung und rechtliche Aspekte thematisiert.

Climate Café

Für das Jahr 2016 plant ETI eine Neuauflage des Climate Cafés – dieses Mal im Havelland. Bei diesem Forum kommen Vertreter von Wissenschaft (aus führenden Klimaforschungseinrichtungen der Hauptstadtregion) sowie von Verwaltung und Unternehmen zu einem offenen Austausch zur Betroffenheit der Region vom Klimawandel zusammen, diskutieren Szenarien und Maßnahmen. Am Ende sollen kleine Vorhaben zur Klimaanpassung für die Region entwickelt werden. Interessenten wenden sich bitte an: Tel. 0331-2786162 oder Email: torsten.stehr@ihk-potsdam.de

Emissionshandels-Versteigerungsverordnung am 23. Juli 2009 in Kraft getreten

Die „Verordnung über die Versteigerung von Emissionsberechtigungen nach dem Zuteilungsgesetz 2012“ (Emissionshandels-Versteigerungsverordnung 2012 – EHVV 2012) ist am 23. Juli 2009 in Kraft getreten. Damit werden insbesondere von 2010 bis 2012 jährlich rund die 40 Mio. Zertifikate versteigert, die den Stromversorgern nicht kostenlos zugeteilt werden. Die zuständige Börse wird noch nach Ausschreibung bestimmt. Die zuständige behördliche Stelle ist die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt).

Ab 2010 bis 2012 ist ein Einheitspreisverfahren mit wöchentlicher Versteigerung von 870.000 Zertifikaten vorgesehen. Dabei soll nicht staatlich eingegriffen werden; d. h. es wird weder eine Preisuntergrenze noch eine Preisobergrenze gesetzt. Auch andere EU-Mitgliedstaaten können die deutsche Plattform, die zurzeit ausgeschrieben wird, nutzen. Es wird innerhalb der EU mehrere Plattformen geben, d. h. keine zentrale Versteigerung durch die EU-Kommission.

Die ETI wird finanziert aus Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg und der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam.