Arbeitsgruppensitzung am 18.11.2015 in Potsdam

Podiumsdiskussion: (v.l.) Berhard Schütze, Oliver Zernahle, Siegfried Rehberg, Jens Goldmund

In immer mehr Gebäuden und/ oder Quartieren entstehen dezentrale Energie-versorgungseinrichtungen, wie Blockheizkraftwerke, Photovoltaik oder auch Geothermie. Nicht selten werden diese miteinander kombiniert, um Elektrizität lastgerecht mit einem Minimum an Brennstoffeinsatz bereitzustellen. Neuerdings verkaufen einige Wohnungsunternehmen diesen selbst erzeugten Strom zu günstigen Konditionen direkt an ihre Mieter.

Diese sogenannten Mieterstrommodelle sind Gegenstand dieser Veranstaltung.

Welche technischen Möglichkeiten und Voraussetzungen muß ein Gebäude erfüllen, um dort Strom zu erzeugen und im Haus zu verteilen?

Welche technischen Optionen zur lastgerechten Erzeugung mit Erneuerbaren Energien und /oder Kraft-Wärme-Kopplung existieren?

Welche Erfahrungen haben Unternehmen mit der Einführung und Nutzung von Mieterstrommodellen gemacht?

Diesen und weiteren Fragen wollen wir gemeinsam mit unseren fachkundigen Referenten nachgehen.

Programm

Die Vorträge zum Download

Rahmenbedingungen des KWKG für Eigenstromanlagen
Jan-Hendrik Aust, Brandenburgische Energie Technologie Initiative

Eigenstromerzeugung durch Photovoltaik
Dr. Uwe Hartmann, Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie

Hybridsysteme mit Geothermie
Dr. Nikolaus Meyer, Geo-En Energy Technologies GmbH

Dezentrale Objektversorgung mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)
Oliver Zernahle, Berliner Energieagentur GmbH

Erfahrungsbericht Mieterstrom
Frank Schrecker, Stadt und Land Wohnbautengesellschaft mbH

Arbeitsgruppensitzung am 09.06.2015 in Strausberg

Weitere Informationen folgen in Kürze.

Programm

Die Vorträge zum Download

Effiziente Gaskessel und KWK (ohne Präsentation)
Waldemar Schmidt, Fachverband SHK Land Brandenburg

Biomasseheizungen
Georg Stockburger, Energiebüro MOL

Wärmenutzung im Abwasser
Andreas Koschorreck, e.qua Netzwerk Energierückgewinnung und Ressourcenmanagement GbR

Solares Heizen und Kühlen
Prof. Dr. Manfred Sohn, ÖKOtech e.V.

Sonnenhaus Strausberg
Jens Fischbach, ergo sun Ingenieurbüro für ökologische Haustechnik

EnEV und Heizungstechnik
Taco Holthuizen, eZeit Ingenieure GmbH

Fördermöglichkeiten im Rahmen des novellierten Marktanreizprogramms (MAP)
Heinz Dallmann, ZAB Energie

Arbeitsgruppensitzung am 22.01.2015 in Groß Kreutz

Die Vorträge zum Download

Potentiale der Bauwerkserhaltung
Prof. Rüdiger Lorenz, Fachhochschule Potsdam

Ursachen und Bekämpfung von Hausschimmel
Herbert Pape, Handwerkskammer Potsdam

Arbeitsgruppensitzung am 03.04.2014 in Potsdam

Siegfried Rehberg (BBU e.V.) eröffnet die Sitzung

Am 3. April 2014 tagte die ETI-Arbeitsgruppe "Energieeffiziente Gebäude" zum Thema "Energieeinsparverordnung 2014 - Die EnEV-Novelle im Überblick". Knapp 50 Teilnehmer folgten der Einladung der Brandenburgischen Energie Technologie Initiative und dem BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V.

Arbeitsgruppenleiter Siegfried Rehberg eröffnete die Veranstaltung und wies noch einmal auf die wechselvolle Geschichte der EnEV hin.

Der erste Fachvortrag wurde von Bert Tschirner, ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH gehalten. Er stellte dem Publikum die Neuerungen der Gesetzes-Novelle im Überblick vor. Dies sind im Besonderen die Verschärfung im primärenergetischen Anforderungsniveau für Neubauten, die Änderung der Primärenergiefaktoren für Strom, die höheren Nebenanforderungen im Neubau, neue Regelungen bei Erweiterung und Ausbau von Gebäuden, veränderte Nachrüchstpflichten für Kessel und oberste Geschossdecken. Des Weiteren sind künftig neue Regelungen bei der Energieausweispflicht zu beachten. Zum Vortrag.

Im folgenden Vortrag erläuterte Steffen Zimmermann vom Ingenieurbüro Axel C. Rahn die Bedeutung der EnEV 2014 für Bestandsgebäude. Er wies darauf hin, daß fast drei viertel aller bestehenden Gebäude vor 1978 und ohne Wärmedämmung errichtet wurden. Die Sanierungsrate liegt nach wie vor bei unter einem Prozent pro Jahr. Die neue EnEV geht hier jedoch keine neuen Wege, die Anforderungen an Bestandbauten bleiben nahezu unverändert. Zum Vortrag.

Prof. Bert Oschatz vom Institut für Technische Gebäudeausrüstung Dresden ging in seiner Präsentation näher auf die zu verwendende Anlagentechnik im Sinne der Verordnung ein. Dabei kommt insbesondere die erweiterte Austauschverpflichtung für Standard-Heizkessel vor 1985 bzw. älter als 30 Jahre zum Tragen. Dabei zeigt sich das strombasierte Systeme (insebsondere Wärmepumpen) die EnEV leichter erfüllen und ein merklicher Druck zum Einsatz von Erneuerbaren Energien und Kraft-Wärme-Kopplung wirkt. Zum Vortrag.

Steffen Engler vom Landesfachverband der Bau- und Energieberater Berlin-Brandenburg e.V. ging in seinem Vortrag näher auf die neuen Regelungen zum Energieausweis sowie die Auswirkungen auf die KfW-Förderung ein. Die Ausweise müssen potenziellen Käufern oder Mietern spätestens bei einer Besichtigung vorgelegt und bei Abschluss eines Vertrages unverzüglich übergeben werden. Zum Vortrag.

Der abschließende Vortrag wurde von Ingrid Vogler, BBU gehalten. Sie analysierte die Novelle aus Sicht der Wohnungswirtschaft. Dabei stellte sie fest, daß die EnEV einerseits besser sei als Ihr Ruf, aber in der praktischen Anwendung viel Verbesserungspotential beinhaltet. Zum Vortrag.

Arbeitsgruppensitzung am 15.08.2013 in Eberswalde

Am 15.08. tagte die ETI-Arbeitsgruppe "Energieeffiziente Gebäude" in Eberswalde. Die Veranstaltung widmete sich dem Thema "Klimaadaptiertes Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen und Erneuerbaren Energien".

Andreas Brückner von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) gab in seinem einführenden Vortrag eine Übersicht zu den verschiedenen natürlichen Materialien, die in der Bauwirtschaft zum Einsatz kommen. Neben Holz, gibt es mineralische Baustoffe wie z.B. Lehm, der als Ziegel, Putz oder Wandfarbe verarbeitet wird, sowie faserige Pflanzen (z.B. Hanf als Dämmstoff) und einzelne Pflanzenbestandteile wie Kork, der als Fußbodenbelag eingesetzt werden kann. Alle Baustoffe erüllen die hohen Anforderungen des deutschen Baurechts.

Prof. Dr.-Ing. Ulrich Schwarz von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH) stellte den praktischen Einsatz von Holz in multifunktionalen Gebäudehüllen mit Integration von Erneuerbaren Energien vor. Seine Forschung konzentrierte sich insbesondere auf Fassadenkontsruktionen mit integrierten Photovoltaikmodulen.

Prof.Dr.-Ing. Christof Ziegert, der ZRS Architekten Ingenieure, Berlin, widmete sich in seinem Vortrag dem Einsatz von Lehm und Holz als ideale Kombination für energieeffiziente Gebäude. Durch die diffusionsoffene Bauweise entsteht in den Innenräumen ein optimales Wohnklima, welches gleichzeitig Feuchtigkeit und Schimmel vorbeugt.

Der Fachverband Strohballenbau Deutschland e.V. präsentierte die Vorzüge des Bauens mit Stroh. Wände aus Strohballen weisen besonders hohe Dämmwerte auf und benötigen neben einem Lehmputz keinerlei Dampfsperren. Damit erreichen diese Gebäude Energiekennwerte nahe dem Passivhausstandard bei deutlich geringeren Materialkosten.
Der Vortrag zum Download.

Im folgenden Vortrag stellte Axel Thiemann, Geschäftsführer des ergo sin Ingenieurbüro für ökologische Haustechnik das Thema solares Kühlen vor. Auf einem Bürogebäude in Prenzlau hat die Firma ein solar gestütztes Klimasystem installiert. Die Solarmodule mit Vakuumröhrentechnik lieferte das Angermünder Untenehmen AkoTec. Ein solches System spart erhebliche Stromkosten ein und ist damit im wahrsten Sinne des Wortes besonders klimafreundlich.

Das Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbrauchserschutz hat einen neuen Leitfaden zum Regionaltypischen Bauen und energieeffiziente Bauen erstellt. Uwe Graumann, Leiter des Projektes, stellte die Broschüre vor, die traditionelle Bauweisen mit moderner, energieeffizienter Bautechnik verbindet. Die Broschüre zum Download.

Das Programm zum Download.

Arbeitsgruppensitzung am 17.01.2013 in Mittenwalde

Sitzung der ETI-Arbeitsgruppe "Energieeffiziente Gebäude"

Energieeffiziente Optimierung von Gebäudetechnik

Zur Realisierung der ambitionierten Ziele in der Energie- und Klimapolitik auf Bundes- und Landesebene sind effektive Maßnahmen im Gebäudebestand von hoher Bedeutung. Der durchschnittliche Energieverbrauch von 140 kWh/m²/a weist besonders hohe Einsparpotenziale für die Altersklassen vor dem Jahr 1994 auf. Bei einem durchschnittlichen Gebäudealter von 53 Jahren in Brandenburg kann also fast jeder von Effizienzmaßnahmen profitieren. Dabei sollte zuerst die vorhandene Gebäudetechnik fachkundig analysiert werden. Nicht selten kann hier durch eine Optimierung ein entscheidender Schritt für Energieeinsparungen erreicht werden. Solche geringinvestiven Maßnahmen weisen ein besonders günstiges Verhältnis zwischen Investitionskosten und Energieeinsparungen auf.

Die Veranstaltung zeigte Beispiele geringinvestiver Maßnahmen im Gebäudebestand, sowie innovative Technologien zur Einzelraumsteuerung.

Programm

Die Vorträge zum Download:

Anwendung geringinvestiver Lösungen bei Wohnungsunternehmen
Uwe Springer, Berliner Bau und Wohnungsgenossenschaft 1892 eG

Heizungscheck und hydraulischer Abgleich - Best Practice
Waldemar Schmidt, Fachverband Sanitär Heizung Klempner Klima

Begrenzung der Betriebskosten durch Gebäudeautomation
Uwe Asbach, Kieback und Peter GmbH & Co. KG

Energieeffiziente Optimierung von Bestandsbauten - Best Practice
Christian Grapentien, Landesfachverband der Bau- und Energieberater BB e.V.

Mieterinformationssysteme
Prof. Dr. Birgit Wilkes, Technische Hochschule Wildau (FH)

Erfahrungen aus dem ALFA-Projekt
Siegfried Rehberg, Verband der Berlin-Brandenburgischen Wohnungsunternehmen e.V.

Arbeitsgruppensitzung am 27.09.2012 in Fürstenwalde

Sitzung der ETI-Arbeitsgruppe "Energieeffiziente Gebäude"

Energieeffiziente Sanierung von Altbauten und denkmalgeschützten Gebäuden

Altbauten und denkmalgeschützte Gebäude verfügen häufig über eine gute Bausubstanz und charismatische Architekturmerkmale, welche Stadtteilen und Städten ihr einzigartiges Flair verleihen. Dem stehen jedoch meist mangelhafte Energiekennwerte gegenüber, so daß ein wirtschaftlicher Betrieb dieser Gebäude mit erheblichen Problemen verbunden ist.

Die Veranstaltung zeigt, wie solche Gebäude nachhaltig saniert werden können und gibt dazu Einblicke in Technologien, Methoden und Konzepte, die auch unter den schwierigen Bedingungen des Denkmalschutzes eingesetzt werden können.

Programm

Die Vorträge zum Download:

Technische Grundlagen der Gebäudesanierung von Altbauten
Carsten von Kittlitz und Ottendorf, BTU Cottbus

Kapillare Wärmeverteilungssysteme und Solare KWK
Anje Vargas, GeoClimaDesign AG

Finanzierungsmodelle für Sanierungsvorhaben
Eckhard von Schwerin, KfW-Bankengruppe

Arbeitsgruppensitzung am 18.07.2012 in Geltow

Sitzung der ETI-Arbeitsgruppe "Energieeffiziente Gebäude"

Energieeffiziente Stadtquartiere durch dezentrale Blockheizkraftwerke

Blockheizkraftwerke können in Stadtquartieren durch die nahgelegenen Wärmeverbraucher besonders effizient arbeiten, wodurch langfristig günstige Energiepreise für die Abnehmer erzielt werden. Insbesondere im Betrieb mit Biokraftstoffen (z.B. Biomethan, Pflanzenöl) bieten solche Anlagen erhebliche Umweltvorteile und erhöhte Preisstabilität. Durch kooperative Geschäftsmodelle werden Risiken geteilt und ökonomische Vorteile maximiert. Ausschlaggebend für die Umsetzung eines Projektes ist die frühzeitige und umfassende Kommunikation zwischen den Akteuren.

Die Veranstaltung soll relevanten Stakeholdern Informationen zum Thema bieten und als offene Kommunikationsplattform dienen, um Eckpfeiler für Umsetzungsprojekte zu schaffen.

Programm

Die Vorträge zum Download:

 

BHKW- und Anschlusstechnik
Markus Gläser, SenerTec GmbH

Biogas für Potsdam – Option Biogas für städtische BHKW
Dr. Matthias Plöchl, BioenergieBeratungBornim GmbH – B3

 

Arbeitsgruppensitzung am 20.03.2012 in Potsdam

Sitzung der ETI-Arbeitsgruppe "Energieeffiziente Gebäude"

Energieeinsparung durch intelligente Gebäudeautomation

Programm

Die Vorträge zum Download:

Energiestrategie 2030 – Energieeffizienz - Förderung
Peter Busch, Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Erfahrungen bei der Steigerung der Energieeffizienz durch Einzelraumtemperaturregelung und Heizkurvenadaption
Dr. Manfred Riedel, Dr. Riedel Automatisierungstechnik GmbH

Raumautomation für Energieffizienz und Komfort in Gewerbe- und Wohngebäuden
Jörg Quitt, Kieback & Peter GmbH & Co. KG

Neue Hocheffizienztechnik (ab 8.2012)
Herr Bath, Grundfos GmbH

 

Die ETI wird finanziert aus Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg und der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam.