Die Kraftwerke

Die Kraftwerke der Lausitz, Autor: Mildmr, Wikipedia

Die Brandenburger Tagebaue und Kraftwerke sind Teil des Lausitzer Braunkohlereviers, das sich im Südosten Brandenburgs und Nordosten Sachsen erstreckt.

Die 3 Lausitzer Kraftwerke haben zusammen eine Kraftwerkskapazität von 6.500 Megawatt (MW). Sie werden von der Vattenfall Europe AG betrieben.

Kraftwerk Jänschwalde (Brandenburg)

  • Erbaut zwischen 1976 und 1988, modernisiert zwischen 1991 und 1996
  • Installierte Leistung (brutto): 3.000 MW
  • Fernwärmeauskopplung: 6 Stationen, je 58,2 MWth
  • Nettowirkungsgrad: 35,5 %
  • Brennstoffausnutzungsgrad: ca. 35,8 %
  • Strom für rund 5 Millionen Menschen
  • Wärme für Haushalte und Betriebe in Cottbus und Peitz
  • Entsorgungsfachbetrieb für die Mitverbrennung von aufbereiteten Abfällen

Kraftwerk Schwarze Pumpe (Grenze Brandenburg/Sachsen)

  • Erbaut zwischen 1993 und 1995
  • Installierte Leistung (brutto): 1.600 MW
  • Fernwärmeauskopplung: 2 x 60 MWth
  • Nettowirkungsgrad: ca. 40 %
  • Brennstoffausnutzungsgrad: ca. 55 %
  • Veredelung der Rohbraunkohle zur hochwertigen Brennstoffen

Kraftwerk Boxberg (Sachsen)

  • Erbaut zwischen 1971 und 1979 mit 3.520 MW Leistung
  • 2 Anlagen á 500 MW wurden 1993-1995 modernisiert, der Rest wurde stillgelegt
  • Neubau einer 900 MW-Anlage 1996-2000
  • Installierte Leistung (brutto): 1.900 MW
  • Fernwärmeauskopplung: 150 MWth
  • Nettowirkungsgrad: ca. 35 % (zwei 500-MW-Anlagen) bzw. 42 % (900-MW-Block)
  • Brennstoffausnutzungsgrad: 39 % (zwei 500-MW-Anlagen) bzw. 44 % (900-MW-Block)

Die ETI wird finanziert aus Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg und der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam.