Im Unternehmen

Mehr als 40 Prozent der in Deutschland verbrauchten Energie fließen in Industrie, Gewerbe und Dienstleistungssektor. Mehr als  65 Prozent des industriellen Endenergieverbrauchs werden für Prozesswärme benötigt. Gleichzeitig steigen auch für Industrie- und Gewerbe die Energiepreise kontinuierlich an. Zukunftsorientierte Unternehmensstrategien sind daher ohne effiziente Energienutzung nicht denkbar.

Seit Januar 2007 führt die ETI regelmäßig Energieeffizienz-Workshops und Informationsveranstaltungen für Regionen und Branchen durch. Seit Februar 2008 wirkt die ETI als regionaler Partner der KfW-Förderbank für das Förderprogramm Sonderfonds Energieeffizienz der Bundesregierung. Geplant ist außerdem der regelmäßige Erfahrungsaustausch von Energiebeauftragten und Energiemanagern aus Unternehmen in der ETI-Arbeitsgruppe Energieeffizienz.

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Im Gebäude

Im Gebäudebestand schlummern enorme Energieeinsparpotenziale. Viele Objekte entsprechen beim Wärmeschutz und der Wärmeversorgung nicht mehr dem Stand der Technik. Etwa drei Viertel der Wohnungen in Deutschland wurden vor der ersten Wärmeschutzverordnung gebaut. Etwa 90 Prozent des gesamten Energiebedarfs privater deutscher Haushalte fließen in die Beheizung und Brauchwassererwärmung. Davon ließen sich durch komplexe Sanierungen und durch Gebäudetechnik bis zu Vier Fünfteln einsparen.

Um Einsparpotentiale zu erschließen, wird die energetische Sanierung durch das deutsche CO2- Gebäudesanierungsprogramm mit Zuschüssen und zinsgünstigen Darlehen gefördert. Sowohl beim Neubau, als auch bei der Sanierung im Bestand ruht die Forderung nach einem möglichst geringen Primärenergieverbrauch auf zwei Säulen - auf  der thermischen Qualität der Gebäudehülle (Dämmung) und auf dem Einsatz energieeffizienter Anlagentechnik, insbesondere Erneuerbarer Energien.

Eine energetische Sanierung kann den Energiebedarf im Gebäude so weit mindern, dass er unter dem vergleichbarer Neubauten liegt. Zahlreiche Modellvorhaben in Deutschland belegen den drastisch reduzierten Energiebedarf bei energetischen Sanierungen.

 

Bei steigenden Nebenkostenpreisen, insbesondere für Heizöl und Erdgas, sind die Energiekosten auf dem Wohnungsmarkt ausschlaggebend bei Vermietung und Verkauf von Immobilien. Heizkosten bestimmen zunehmend die so genannte zweite Miete. 

Die ETI-Arbeitsgruppe Energiesparendes Bauenbeschäftigt sich seit Jahren mit Themen der Gebäudeenergieeffizienz. In der jüngsten Vergangenheit wurde dem Thema Gebäudeautomation besonderes Interesse gewidmet. Die ETI-Arbeitsgruppe Energiesparendes Bauen kooperiert eng mit dem Verband der Berlin-Brandenburgischen Wohungsunternehmen e.V. und mit dem Landesfachverband der Bau- und Energieberater Berlin-Brandenburg e.V. Zahlreiche Bau- und Wohungswirtschaftsunternehmen profitierten bereits von den Beratungen innerhalb der Arbeitsgruppe.

 

 

 

 

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