Energiebereitstellung

Die Art des Energieträgers bestimmt die Menge der Kohledioxidemissionen eines Unternehmens und auch die Kosten des jeweiligen Energiebezuges. Bei Wahlmöglichkeit sollte man sich für die Energieträger mit  geringsten Kohledioxidemissionen entscheiden. Unter den fossilen Brennstoffen verursacht Erdgas als Brennstoff die geringsten Kohledioxidemissionen. Weitere Vorteile sind die relativ einfache  Abgasreinigung und der Einsatz in Brennwertkesseln.

Für die  Wärmebereitstellung sollten je nach Möglichkeit erneuerbare Energieträger eingesetzt werden. Hackschnitzelheizanlagen sind dort sinnvoll, wo Holzabfälle anfallen oder leicht zu besorgen sind. Die solare Warmwasserbereitung ist besonders sinnvoll bei geforderten Prozesstemperaturen bis 120 Grad. Es gibt schon etliche Best Practice Beispiele für Große Thermische Solaranlagen im Gewerbesektor. Wenn Nah- oder Fernwärmenetze anliegen, sind sie für Heizzwecke das Mittel der Wahl, ebenso Abwärme von nahe gelegenen Stromerzeugern für Prozesswärme.

Bei der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) wird Strom erzeugt bei gleichzeitiger Wärmenutzung. KWK – Anlagen haben einen Wirkungsgrad bis zu 90 Prozent im Unterschied zu fossilen Stromkraftwerken mit maximal 45 Prozent und ungenutzter Wärmeabgabe an die Umwelt. KWK ist eine der wirkungsvollsten Maßnahmen zur Primärenergieeinsparung und zur Reduktion von Kohledioxidemissionen. Ideal ist die Kopplung einer KWK-Anlage, die mit dem Biogas aus einer nahe gelegenen Biogasanlage betrieben werden kann. Auch hierfür gibt es etliche Best Practice Beispiele in Brandenburg.

Die ETI wird finanziert aus Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg und der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam.