Photovoltaik

Photovoltaische Anlagen wandeln die Strahlung der Sonne direkt in elektrische Energie um. Solargeneratoren bestehen aus Solarmodulen und diese wiederum aus miteinander  verschalteten Solarzellen, die bei Lichteinfall aus Photonen Gleichstrom erzeugen. Physikalisches Grundprinzip ist der lichtelektrische Effekt. Ein Wechselrichter wandelt den generierten Gleichstrom in Wechselstrom, der über einen Zähler ins  öffentliche Stromnetz eingespeist wird (netzgekoppelte Anlage). Beim Inselbetrieb wird mit dem Gleichstrom ein Akkumulator geladen, der die Verbraucher vor Ort versorgt.

Die Leistung von Solargeneratoren wird in Kilowatt peak (kWp) gemessen. Darunter versteht man die maximal erreichbare Leistung der Solaranlage unter Standard–Testbedingungen.

In Deutschland wurden im Jahr 2007 Solaranlagen mit rund 1.100 Megawatt MWp Leistung installiert, womit rund zwei Mio. Tonnen Kohlendioxid weniger  emittiert wurden. Anfang 2008 sind in Deutschland 430.000 Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von 3,8 Gigawatt GWp am Netz, die etwa 3.000 Gigawattstunden an Leistung bringen. Allein 2007/2008 entstehen in Deutschland 15 neue Solarfabriken und bis zu 10.000 neue Arbeitsplätze in Industrie, Handel und Handwerk. Berlin-Brandenburg ist wachstumsstärkste Solarregion Deutschlands, denn mehr als ein Drittel aller Solarmodule werden hier produziert. Bis 2020 wird weltweit in der Photovoltaik-Branche mit einem jährlichen Marktwachstum von 20 Prozent gerechnet. (Quelle BSW – Solar).

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