09.05.2016

Startschuss des Wettbewerbes "Brandenburgischer EnergieEffizienzPreis"

Erstmalig lobt das Wirtschafts- und Energieministerium einen EnergieEffizienz-Preis aus. „Mit seiner Energiestrategie 2030 hat sich das Land Brandenburg ehr-geizige Ziele gesetzt. Eines unserer zentralen Ziele ist es, zur effizienteren Nut-zung von Energie beizutragen. Denn je weniger Energie Unternehmen verbrau-chen, umso wirtschaftlicher können sie arbeiten. Auch in der kommunalen Verwal-tung spielt Energieeffizienz eine immer wichtigere Rolle - gerade auch vor dem Hintergrund knapper Kassen“, erklärte Brandenburgs Wirtschafts- und Energiemi-nister Albrecht Gerber gestern zum Auftakt des Wettbewerbs. „Mit unserem Preis wollen wir vorbildliche Projekte in diesem Bereich bekannt machen und Unterneh-men und Kommunen zur Nachahmung motivieren“, sagte Minister Gerber.

Der EnergieEffizienzPreis ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert. Ausgezeichnet werden sollen Projekte, die in den vergangenen drei Jahren in Brandenburg um-gesetzt wurden und Vorbildcharakter haben können. Teilnahmeberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz im Land Brandenburg sowie branden-burgische Kommunen und kommunale Unternehmen. Es wird jeweils einen Preis-träger in der Kategorie Unternehmen sowie der Kategorie Kommune geben. Au-ßerdem ist vorgesehen, dass die Jury unter Vorsitz von Prof. Katharina Löwe von der Technischen Hochschule Brandenburg a.d.H. einen Sonderpreis für ein Pro-jekt vergibt, das aufgrund seiner Originalität aus dem Pool der eingereichten Lö-sungen heraussticht.

Ausgerichtet wird der Wettbewerb von der ZukunftsAgentur Brandenburg, Bereich ZAB Energie, im Auftrag des Ministeriums. Unterstützt wird sie dabei vom VKU, dem Verband kommunaler Unternehmen, Landesgruppe Berlin/Brandenburg. Bewerbungen nimmt die ZAB Energie ab sofort bis 31. Juli online entgegen. Ver-liehen werden die Preise beim Brandenburger Energietag am 19. September.

 



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Die ETI wird finanziert aus Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg und der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam.