Förderung von Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel

Förderung durch den Bund

Förderer: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)

Ziel der Förderung ist die systematische Berücksichtigung der Risiken und Chancen des Klimawandels in den Planungs- und Entscheidungsprozessen öffentlicher wie privater Akteure.

Förderfähig im Rahmen dieser Förderbekanntmachung sind Maßnahmen, die folgenden Zwecken dienen:
1) Anreiz für Unternehmen zur Erstellung von Anpassungskonzepten,
2) Förderung von Bildungsangeboten im Bereich der Anpassung an die Folgen des Klimawandels,
3) Förderung kommunaler Leuchtturmvorhaben sowie interkommunaler oder regionaler Verbünde beim Aufbau von Kooperationen, der Erstellung von Konzepten und deren pilothafte Umsetzung zur Anpassung an den Klimawandel,


mit dem Ziel, die Risikovorsorge und langfristige Einbeziehung von Klimawandelaspekten in allen klimasensiblen Entscheidungen, Planungen und Aktivitäten voranzubringen.
Die vorliegende Förderbekanntmachung flankiert und ergänzt dabei bestehende Förderprogramme der Bundesebene zur Unterstützung kommunaler und regionaler Akteure für den Bereich Anpassung (wie KLIMZUG, klimazwei, Klima-MORO) und die Fördermöglichkeiten der Nationalen Klimaschutzinitiative im Bereich Klimaschutz.

Ausführliche Informationen finden Sie in der Förderbekanntmachung des BMU (PDF)

Förderung kommunaler Energie- und Klimaschutzkonzepte

Förderung durch das Land Brandenburg:

Seit dem 01. März 2011 fördert das Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg (MWE) im Rahmen der »Richtlinie zur Förderung des Einsatzes Erneuerbarer Energien, von Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz und der Versorgungssicherheit im Rahmen der Umsetzung der Energiestrategie des Landes Brandenburg (RENplus)« neben der Erstellung Regionaler Energiekonzepte auch die Erarbeitung von Kommunalen Energiekonzepte in Gemeinden und Ämtern. Der Fördersatz beträgt bis zu 75 % und maximal 100.000 EUR. Das MWE strebt an, jährlich 30 Konzepte zu fördern. Weitere Informationen und ein Leitfaden für Kommunale Konzepte finden Sie auf der Seite der ILB: www.ilb.de/rd/programme/1693_288.php.

Förderung durch den Bund:

Auch 2012 fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) im Rahmen des »Förderprogramms für Kommunen, soziale und kulturelle Einrichtungen« (aktualisierte Richtlinie gilt seit 01. Januar 2012) unter anderem in Kommunen und kommunalen Verbünden Klimaschutzkonzepte mit bis zu 65 % und Klimaschutzteilkonzepte mit bis zu 50 %. In finanzschwachen Kommunen kann der Fördersatz um bis zu 20 % erhöht werden,womit gerade für diese Kommunen ein zusätzlicher Anreiz geschaffen werden soll und diese lang- fristig von Maßnahmen zur Energieeinsparung profitieren können. Bestehende Konzepte eröffnen die Möglichkeit der anschließenden Förderung eines Klimaschutzmanagers, der wiederum bei der Umsetzung einer förderfähigen Klimaschutzmaßnahme unterstützt wird. Zahlreiche weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Nationalen Klimaschutzinitiative: www.bmu-klimaschutzinitiative.de/de/projekte_nki?p=1&d=450.

Förderung Energieeffizienz und Erneuerbare Energien

Zahlreiche Förderprogramme auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene sollen den Ausbau des Einsatzes Erneuerbarer Energien, die Entwicklung neuer Technologien und die Erhöhung der Energieeffizienz befördern.

Im Internet werden von entsprechenden Einrichtungen sehr gute, regelmäßig aktualisierte Datenbanken zur Verfügung gestellt. Besonders zu empfehlen ist die Förderdatenbank zum Thema Energie des Bundesministeriums für Wirtschaft unter www.foerderdatenbank.de .

Aktuell:

Landesprogramm Brandenburg:

REN-Programm: Energieeffizienz und Nutzung erneuerbarer Energien

Richtlinie des Ministeriums für Wirtschaft zur Förderung der Energieeffizienz und der Nutzung erneuerbarer Energien (REN-Programm) vom 18. Juli 2007

Ziel des Programm ist es, den Anteil der erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch des Landes Brandenburg weiter zu erhöhen. Darüber hinaus sollen durch Investitionen der gewerblichen Wirtschaft in den Bereichen Energieeffizienz und Technologieentwicklung eine Reduzierung der Umweltbelastung durch Kohlendioxid, Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid und Feinstaub erreicht werden.

Neben Vorhaben zur Energieefiizienz und zur Nutzung erneuerbarer Energien wird jetzt auch die Energieberatung gefördert.

Auf der Webseite der InvestitionsBank des Landes Brandenburg (ILB) finden Sie alle notwendigen Informationen.

Forschungsförderung Energie:

Der Projektträger Jülich betreut im Auftrag mehrerer Bundesministerien wesentliche Teile der Forschungsförderung im Bereich Energie. Dazu zählen die Förderprogramme zu erneuerbaren Energien, rationeller Energienutzung und Kraftwerkstechnologien. Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Projektträgers Jülich [Link].

Nationale Kontaktstelle Energie - Information zu ENERgie-Programmen der Europäischen Union:

Die Nationale Kontaktstelle (NKS) Energie arbeitet im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und ist zusammen mit einem Vertreter aus dem Ministerium als nationaler Experte im Programmausschuss der EU vertreten. In enger Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission zielt ihre Tätigkeit auf eine angemessene Beteiligung deutscher Partner an den Förderprogrammen der Europäischen Union im Bereich der Nichtnuklearen Energien ab. Sie informiert und berät Forschungseinrichtungen und Unternehmen kostenlos und interessensneutral über die Möglichkeiten der EU-Energie- und Energie-Forschungsförderung [Link].