30.11.2015 - 04.12.2015 in Eberswalde

10. Master Class Course Conference "Renewable Energies"

Kommunikation des Klimawandels - zur Entwicklung einer neuen Energiekultur

Kommunikation steht für Mitteilung und stammt aus dem Lateinischen von dem Wort Communicatio: Wissen, Erfahrungen und Vorschläge werden im Wechselspiel mit dem Zuhören ausgetauscht. Im besten Fall entsteht eine angeregte Diskussion und jeder kann daraus neue Erkenntnisse gewinnen. Das Wort Kultur hat ebenfalls lateinische Wurzeln mit der ursprünglichen Bedeutung von Bearbeitung, Pflege und auch Ackerbau. Menschen gestalten in diesem Sinne ihre Umwelt - kultivieren sie. Auch im 10. Jahr unserer Konferenz möchten wir beides miteinander verbinden, Wissen vermitteln, austauschen und Informationen weiter verarbeiten, um eine kontinuierliche Aktualisierung zur Problematik des Klimawandels und der Energiewende vorzunehmen. Zehn Jahre nach Erscheinen des Berichts von Stern und der Publikation von Al Gore bieten einen genügend langen Zeitraum, eine Rück- und Vorschau auf die Entwicklung der Klimadiskussion zu beginnen. Haben wir die Analyse des Problems und die Lösungswege verständlich dargestellt, so dass wir heute schon von einem robusten Wissen sprechen können? Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse lassen sich nach einer zehnjährigen Genese der Energiewende darstellen, und wie können sie kommuniziert werden? Diese und weitere Fragen wollen wir in der 10. Master Class Course Konferenz unter der Schirmfrauschaft von Christine Lins (Renewable Energy Policy Network for the 21st Century -REN21- Executive Secretary) diskutieren, aktuelle Forschungsansätze präsentieren und in Foren zu neuen Lösungskonzepten gelangen. Das Forschungszentrum Jülich, welches zu den größten Forschungseinrichtungen in Europa gehört, unterstützt die Konferenz nun schon zum neunten Mal mit Vorträgen und Foren. Die Beuth Hochschule für Technik in Berlin wirkt zum vierten Mal als Partner mit und die Energieinitiative Brandenburg (ETI) unterstützt die Konferenz zum dritten Mal. Für den diesjährigen Kommunikationsschwerpunkt konnten wir dankenswerter Weise das Kolleg für Management und Gestaltung nachhaltiger Entwicklung gGmbH Berlin (KMGNE) gewinnen.

Programm



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Die ETI wird finanziert aus Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg und der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam.