22.01.2015 in Groß Kreutz (Havel)

Gebäudesubstanz auf dem Prüfstand

Effizienzpotenzialen auf der Spur

Nach wie vor ist die Energieeinsparung im Gebäudebereich eine der wichtigsten unerschlossenen Energiequellen. Mehr als 80% des Primärenergieverbrauchs in Privathaushalten entfällt auf die Wohnraumbeheizung und Warmwasserbe-reitstellung.

Der Wohngebäudebestand im Land Brandenburg wurde zu 80 % vor 1990 errichtet und ist damit energetisch überholt. Die bundesweite Sanierungsquote liegt gegenwärtig bei 0,8 %. Zur Einhaltung der Klimaschutzziele, sowie für einen wirtschaftlichen Betrieb ist eine Quote von 2,5 % - also mehr als eine Verdreifachung erforderlich.

Dabei ist es unerlässlich die Effizienzmaßnahmen ganzheitlich auf den individuellen Gebäudezustand abzustimmen und Schwachstellen systematisch zu erfassen.

Im Rahmen dieser Veranstaltung lernen die Teilnehmer daher Methoden zur Beurteilung des Gebäudezustands kennen, die vom fachkundigen Handwerker angeboten werden.

Im Anschluss an die Vorträge kann das Praxishaus der HWK Potsdam besichtigt werden: Der Neubau von der Größe eines Einfamilienhauses ist mit moderner, leistungsfähiger Technik ausgestattet und transparent in seiner Bauweise. Moderne Mess- und Analysetechnik ermöglichen Messungen, Untersuchungen und Bewertungen.

Programm



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Die ETI wird finanziert aus Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg und der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam.