Die Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg e.V. veröffentlichte die neue Ausgabe von Mühlennachrichten.

Die brandenburgische Energie Technologie Initiative ETI ist seit Mai 2020 regionaler Koordinator der bundesweiten Initiative Energieeffizienz-Netzwerke (IEEN) für Brandenburg, die im Dezember 2014  von  der  Bundesregierung  und  den  führenden Verbänden  und  Organisationen  der  deutschen  Wirtschaft  ins Leben gerufen wurde.

Die Initiative Energieeffizienz-Netzwerke hat die Erfolgsgeschichten-Broschüre „Gemeinsam erfolgreicher“ vorgelegt. In der Publikation werden erfolgreiche Netzwerke vorgestellt, die zum Klimaschutz und zur Energiewende beitragen.

Zu den steuerlichen Aspekten im Bereich der E-Mobilität können Sie hier mehr erfahren.

Am 22. Juni 2020 von 17:00 bis ca. 18:00 Uhr wird von dem Energiebüro des Landkreises Märkisch-Oderland in Kooperation mit der IHK OBB/ETI und der Handwerkskammer Region Ostbrandenburg ein Webinar zum Thema steuerliche Anreize undBesonderheiten bei Elektrofahrzeugen, Fahrrad und ÖPNV angeboten.

Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung in Brandenburg und die Kontaktstelle für den energetischen Umbau im Quartier setzen den Austausch zur Umsetzung der Energiewende im städtischen Umfeld fort.

Gemeinsam 280.000 Megawattstunden einsparen, die jährlichen Energiekosten um 500.000 Euro reduzieren oder den CO2-Ausstoß um 47.000 Tonnen pro Jahr senken. Das sind Ziele, die viele Unternehmen gern erreichen würden.

Am 27. Mai 2020 von 14:00-16:30 Uhr findet im Rahmen der „Berliner Energietage 2020 – Digitaler Sommer der Energiewende“ ein Webinar Quartierspeicher für die Energiewende: Praxisbeispiele und Rahmenbedingungen statt.

Am 11.05.2020 kamen die Mitglieder des Netzwerkes bei Rhenus Home Delivery GmbH in Hoppegarten zum Austausch über Energieeffizienz zusammen. Inzwischen haben sich vier neue Unternehmen entschlossen, dem im März neu gegründeten Netzwerk beizutreten.

Im Rahmen des Klimapakets der Bundesregierung wurde das “Gesetz über einen nationalen Zertifikatehandel für Brennstoffemissionen” / Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) mit einer CO2-Bepreisung für fossile Brennstoffe wie Erdgas, Benzin, Diesel und Heizöl beschlossen.
Jedes Unternehmen, welches diese Brennstoffe einsetzt wird ab 2021 mit einer Preissteigerung von 25 Euro je Tonne CO2 betroffen sein. Dieser Preis wird bis 2025 jährlich erhöht. Danach setzt ein nationaler Emissionshandel mit einem Preiskorridor von 55-65 Euro pro Tonne CO2 ein.
Überblick über die Preiseffekte der CO2-Bepreisung auf Hauptbrennstoffe
Energieträger
2021
2022
2023
2024
2025
Mindestpreis
2026
Höchstpreis
2026
CO2-Preis in
Euro pro Tonne
25
30
35
45
55
Korridor
55-65
Heizöl (leicht) in ct/l
6,5
7,7
9,0
11,6
14,2
16,8
Erdgas in in ct/kWh
0,5
0,6
0,7
0,9
1,1
1,3
Diesel in in ct/l
6,5
7,7
9,0
11,6
14,2
16,8
Benzin in in ct/l
5,6
6,7
7,8
10,1
12,3
14,5
Nicht jedes Unternehmen muss die entsprechenden Zertifikate erwerben, jedoch werden diese auf die Energiepreise umgelegt. Eine Doppelbesteuerung zum EU-ETS-Verfahren soll ausgeschlossen werden und mögliche Kompensation sollen in Härtefällen wirken. Die Einnahmen aus der CO2-Bepreisung sollen teilweise in die Finanzierung der EEG-Umlage fließen und so den Strompreis senken. Eine gesetzliche Regelung dazu gibt es aber noch nicht.
Wie sich Energiekosten Ihres Unternehmens auswirken, können Sie mit dem neuen CO2-Preisrechner der IHK-Organisation abschätzen. Sie finden den Rechner unter